Auch diese Veranstaltung beschäftigt sich mit Virtuellen Forschungsumgebungen (VRE, Virtual Research Environment). Joachim Veit beschreibt Anforderungen an VRE aus geisteswissenschaftlicher Sicht. Forschungseinrichtungen und Bibliotheken rücken seiner Ansicht nach im Zeitalter der Digitalisierung näher zusammen. Nur gemeinsam können sie die Herausforderungen bewältigen.
Joachim Wamsgans beschreibt den Umgang mit Forschungsdaten aus der Sicht der Astronomie. Hier werden Daten schon seit zwanzig Jahren frei zur Verfügung gestellt. Astronomen nutzen die Plattformen arXive oder ADS. In dieser Wissenschaftsdisziplin gestatten nur wenige Verlage keine open access-Veröffentlichungen. Es liegt also eine ganz besondere Forschungskultur vor. Wamsgans fordert die Zusammenführung von Veröffentlichungen und Daten, woraus deutliche Anforderungen an bibliothekarische Dienstleistungen erwachsen.
Sigrun Eckelmann von der DFG stellt förderpolitische Aktivitäten dar. Neben der Allianz AG sind noch die K II-AG Virtuelle Vorschungsumgebung, Kommission Zukunft der Informationsinfrastrukturen und die DINI-AG vForum aktiv. International beschäftigt sich die Knowledge Exchange Virtual Research Environments, eine Kooperationsinitiative europäischer Forschungseinrichtungen mit diesem Thema.
Aus der Sicht der DFG folgen daraus einige Anforderungen an Bibliotheken: Bereitstellung der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, Standards, Einbindung überregionaler Strukturen und dauerhafte Bereitstellung der Daten.
Mittwoch, 8. Juni 2011
Fortbildungsveranstaltung: Umgang mit Forschungsdaten - Was erwartet die Wissenschaft von den Bibliotheken?
Gert Wagner vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten, Berlin, sieht in Bibliotheken ideale Datenarchive. Er beschreibt die Zusammenarbeit von Forschern und den ihrer Forschungsinstitution angeschlossenen Institutsbibliotheken als naheliegende Herausforderung.
Stefan Winkler-Nees von der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellt die Verfügbarkeit wissenschaftlicher Daten zur Nachnutzung als Ziel der Förderung durch die DFG dar. Ein verändertes Nutzerverhalten, schnelle und bequeme Informationsbeschaffung über das Internet werden Auswirkungen auf die wissenschaftliche Informationsversorungung haben. Daraus ergeben sich einige Anforderungen an Bibliotheken: Orientierung an der Arbeitsweise der Wissenschaftler, wenig reglementierte, ohne Expertenwissen nutzbare Tools, Serviceleistungen zur Unterstützung und fachliche Unterstützung bei rechtlichen Fragen.
Sünje Dallmeier-Tiessen stellt dar, dass Forschungsdaten im gesamten Publikationsprozess anfallen und daher auch während des gesamtes Prozesses Unterstützung notwendig ist. Der Wissenschaftler entscheidet, mit wem er Daten tauschen möchte (nur mit seinen unmittelbaren Kollegen, im gesamten Institut, in einer festen Community oder ganz öffentlich), wann er die Daten veröffentlichen möchte (vor, während, nach oder lange nach der Veröffentlichung des Papers),wie er die Daten veröffentlichen möchte (zusammen mit der Publikation, als eigenständiges Objekt, oder unabhängig von der Veröffentlichung). Die Referentin stellt beispielhaft einige laufende Projekte zu Virtuellen Forschungsumgebungen vor: Insdc (International Nuclestide Sequence Database Collaboration), OECD ilibrary, Pangaea und dryad.
Ralf Toepfer von der Deutschen Zentralbibliothek für Wirschaftswissenschaften erläutert die Besonderheit von Forschungsdaten in den Wirtschaftswissenschaften. Diese werden in der Regel nicht selber erhoben, sondern aus anderen statistischen Quellen, z.B. von statistischen Ämtern, nachgenutzt. Er sieht Bibliotheken gemeinsam mit der wissenschaftlichen Forschung vor die Aufgabe der Errichtung Virtueller Forschungsumgegungen gestellt.
Stefan Winkler-Nees von der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellt die Verfügbarkeit wissenschaftlicher Daten zur Nachnutzung als Ziel der Förderung durch die DFG dar. Ein verändertes Nutzerverhalten, schnelle und bequeme Informationsbeschaffung über das Internet werden Auswirkungen auf die wissenschaftliche Informationsversorungung haben. Daraus ergeben sich einige Anforderungen an Bibliotheken: Orientierung an der Arbeitsweise der Wissenschaftler, wenig reglementierte, ohne Expertenwissen nutzbare Tools, Serviceleistungen zur Unterstützung und fachliche Unterstützung bei rechtlichen Fragen.
Sünje Dallmeier-Tiessen stellt dar, dass Forschungsdaten im gesamten Publikationsprozess anfallen und daher auch während des gesamtes Prozesses Unterstützung notwendig ist. Der Wissenschaftler entscheidet, mit wem er Daten tauschen möchte (nur mit seinen unmittelbaren Kollegen, im gesamten Institut, in einer festen Community oder ganz öffentlich), wann er die Daten veröffentlichen möchte (vor, während, nach oder lange nach der Veröffentlichung des Papers),wie er die Daten veröffentlichen möchte (zusammen mit der Publikation, als eigenständiges Objekt, oder unabhängig von der Veröffentlichung). Die Referentin stellt beispielhaft einige laufende Projekte zu Virtuellen Forschungsumgebungen vor: Insdc (International Nuclestide Sequence Database Collaboration), OECD ilibrary, Pangaea und dryad.
Ralf Toepfer von der Deutschen Zentralbibliothek für Wirschaftswissenschaften erläutert die Besonderheit von Forschungsdaten in den Wirtschaftswissenschaften. Diese werden in der Regel nicht selber erhoben, sondern aus anderen statistischen Quellen, z.B. von statistischen Ämtern, nachgenutzt. Er sieht Bibliotheken gemeinsam mit der wissenschaftlichen Forschung vor die Aufgabe der Errichtung Virtueller Forschungsumgegungen gestellt.
Fortbildungsveranstaltung zu Berufsethik: Randerscheinung oder Grundlage bibliothekarischer Praxis
Mit dem Positionspapier zu Information und Ethik hat der BID eine Diskussion zur Ethik in der bibliothekarischen Berufspaxis in Gang gesetzt. Zahlreiche Fragen gilt es in diesem Zusammenhang zu beantworten. Auch mit Schulungen in Bibliotheken kann auf anstehende Fragen reagiert werden. Akademischer Verhaltenskodex und gute wissenschaftliche Praxis, Werte wie Respekt, Ehrenhaftigkeit, Verhalten in sozialen Netzwerken und Ablehnung von Plagiarismus sind Themen, die in diesem Zusammenhang erörtert werden müssen. Theoretisch sind dieses Inhalte aus dem 5. Standard der Informationskomepetenz. Gefordert wird eine steigende Urteilskompetenz.
Aber wie reagiert der Bibliothekar, wenn ein Nutzer zur schnellen Erstellung einer Hausarbeit einige Internetquellen wünscht? Muss hier der Bibliothekar erzieherisch eingreifen und auf die Gefahr des Plagiats hinweisen?
Interessant ist auch eine vergleichende Untersuchung zur Umsetzung von ethischen Verhaltenskodexen in Deutschland und Großbritannien. Während in Deutschland das BID-Papier durchaus bekannt ist, wird es sehr unterschiedlich interpretiert. In Großbritannien hat die CILIP ein ähnliches Papier veröffentlicht. In beiden Ländern werden die Kodoxe als wichtig angesehen, in der Praxis aber nicht angewendet. Hier ist dringend Hilfestellung nötig. Diese Hiflestellung kann z.B. in Form eines Blogs gegeben werden, der von einer breiten Basis betreut wird.
Es wird der Bedarf zur Erörterung dieses Themas in der bibliothekarischen Ausbildung formuliert. Hier liegt der Studiengang Informationsmanagement also voll im Trend.
Aber wie reagiert der Bibliothekar, wenn ein Nutzer zur schnellen Erstellung einer Hausarbeit einige Internetquellen wünscht? Muss hier der Bibliothekar erzieherisch eingreifen und auf die Gefahr des Plagiats hinweisen?
Interessant ist auch eine vergleichende Untersuchung zur Umsetzung von ethischen Verhaltenskodexen in Deutschland und Großbritannien. Während in Deutschland das BID-Papier durchaus bekannt ist, wird es sehr unterschiedlich interpretiert. In Großbritannien hat die CILIP ein ähnliches Papier veröffentlicht. In beiden Ländern werden die Kodoxe als wichtig angesehen, in der Praxis aber nicht angewendet. Hier ist dringend Hilfestellung nötig. Diese Hiflestellung kann z.B. in Form eines Blogs gegeben werden, der von einer breiten Basis betreut wird.
Es wird der Bedarf zur Erörterung dieses Themas in der bibliothekarischen Ausbildung formuliert. Hier liegt der Studiengang Informationsmanagement also voll im Trend.
Veröffentlichung zum Stand in den Kongressnews
Auch in den Kongressnews vom 8. Juni 2011 wird der Stand der FH Hannover erwähnt.
http://b-i-t-online.de/daten/berlin/KN_Berlin_2011_2.pdf
http://b-i-t-online.de/daten/berlin/KN_Berlin_2011_2.pdf
Bibliothekartag 2011
Der Bibliothekartag 2011 ist erfolgreich im Gange
Der erste Tag war ein voller Erfolg und der zweite ist im vollen Gange. Unser Stand ist gut besucht und hübsch herausgeputzt. Wir freuen Uns auf jeden Besucher
Alumnitreffen
Absolventen der FH Hannover haben sich bei kalten Getränken und Süßem an unserem Messestand wiedergesehen und übers abgeschloßene Studium sowie Perspektiven unterhaltet.
Dienstag, 31. Mai 2011
Fotos
Buttons stanzen, pressen, stanzen, pressen ... !
100 Stück GESCHAFFT!!!
Dienstag, 24. Mai 2011
Alumnitreffen
Achtung Achtung!!!
Ihr wollt wissen was aus euren ehemaligen Kommilitonen bzw. Freunde aus dem Studium geworden ist, über ihren beruflichen Werdegang informieren, von euren Erfahrungen berichten oder einfach über alten Zeiten plaudern??? Dann nutzt die Chance und nehmt am Alumnitreffen auf dem Bibliothekartag 2011 teil, an unserem Stand H02b am Mittwoch den 8 Juni 2011. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.
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